Revolutionäre steuerliche Veränderungen sollen in Polen am 1. Januar 2018 in Kraft treten im Bereich der Abzugsfähigkeit von Aufwendungen auf immaterielle Dienstleistungen. Nach dem Wortlaut der vorgeschlagenen Änderung (die ist bereits als endgültig verabschieden), wird eine Obergrenze für die Abzugsfähigkeit von Aufwendungen auf einige immaterielle Dienstleistungen genannt (z. B. Beratungsdienstleistungen – aber mit einzigen Ausnahmen wie Buchhaltungsdienstleistungen, Marktforschung, Werbedienstleistungen, Datenverarbeitungsdienste, Versicherungen). Auch Gebühren für die Verwendung von Gütern und Rechte werden von diese Verschrifte betroffen. Die Obergrenze beträgt 5% Steuer-EBITDA. Aufwendungen, die bei diesen Dienstleistungen entstehen und den Limit überschreiten, werden nicht als Betriebskosten abzugsfähig. Gleichzeitig hat der Gesetzgeber vorgesehen, dass die Aufwendungen von PLN 3.000.000 (ohne Bezug auf EBITDA) nicht durch die obige Beschränkung betroffen werden, nur der entsprechende Überschuss. Wenn wegen der obengenannten Beschränkung der Steuerpflichtige nicht erlaubt ist, in einem Steuerjahr bestimmten Aufwendungen als abzugsfähige Betriebskosten zu betrachten, dann gibt es eine Möglichkeit diese Aufwendungen doch als abzugsfähige Steuerkosten zu qualifizieren, und zwar während den nächsten 5 Jahren.

Seit 2018 gibt es einen neuen Limit der Abzugsfähigkeit von Kosten auf immaterielle Dienstleistungen (Körperschaftsteuer)